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1. Tag:
Am Montag, den 16.10.2006 morgens um 8:00 Uhr ging es wieder los. Alle Teilnehmer hatten sich am Treffpunkt bei Bellmanns in Rade eingefunden. Nachdem die Teilnehmer und das Gepäck auf Jens und Jochens Busse verteilt war, ging es los! Nach vielen Stunden Fahrt und reichlich Pausen erreichten wir am späten Nachmittag unseren Ausgangspunkt für die weiteren Expeditionen, die Stadt Landau in der Pfalz. Wir waren gut untergebracht im Hotel Kurpfalz. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten und das Abendessen eingenommen hatten, ging es noch einmal zur Erkundung in die Stadt.

2.Tag
Dienstag vormittag besuchten wir das Westwallmuseum Gersfeldhöhe, einen der wenigen erhaltenen Bauten des Westwalls. Der Grund warum dieses Werk nicht gesprengt wurde, war, dass die US Army dort bis zum 2. Golfkrieg EPA's gelagert hat.
Nachmittags ging es zum Festungwerk Simmserhof auf der französischen Seite. Dieser Teil der Maginot-Linie ist im staatlichen Besitz und sehr aufwendig zurecht gemacht. Zuerst wurde der obere Teil mit einer Führung besichtigt, danach fuhren wir mit einer Schmalspurbahn durch den unteren Teil.
Nach der Rückkehr in Landau gingen wir noch einmal in die Stadt und nahmen einen kleinen Imbiss im Brauhaus zu uns.

 

Halbkettenfahrzeug
Halbkettenfahrzeug im
Westwallmuseum Gersfeldhöhe

 

 

Lazarett im Simmserhof
Lazarett im
Festungwerk Simmserhof

 

 

Brauhaus in Landau
Brauhaus in Landau

 

3.Tag
Die Fahrt führte wieder über die „Grenze“ nach Frankreich, um in Lembach ein weiteres Festungswerk der „Maginot-Linie“ zu besuchen. Dieses Festungswerk mit den Namen „Four à Chaux“(Kalkofen) war touristisch noch nicht so gut erschlossen, aber wir haben sehr interessante Eindrucke mitnehmen können. Während der Besichtigungtour gelangten wir sogar in einen Kampfblock eines herausfahrbaren Geschützdrehturm mit 75 mm Kanone. Die Mechanik des Turmes war noch in Ordnung und so konnten wir mit Hilfe einer großen Handkurbel den Turm herausgefahren und mit weiteren Kurbeln auch in der Seite bewegt werden. Eine außerhalb des Turmes installierte Kamera übertrug das Ganze dann live nach drinnnen. Die Reichweite der Kanonen war auf 9,6km begrenzt d.h. es konnte nicht über die Grenze geschossen werden.
Als Nachmittagsausflug wurde die, im mittelalterlichen Stil erbaute, Burg Berwartstein bei Erlenbach besucht. Nach dem Mittagessen auf der Burg und der Führung durch die noch bewohnte Burg ging es weiter nach Rhodt, dort hatte Dierk bei der Familie Meyer einen Termin gemacht. Wozu? - Selbstversändlich zu einer Weinprobe! - Herr Meyer erklärte und zeigte uns seinen Betrieb. Nach der Besichtigung der Anlagen und eines Weinberges war ein kleines Mahl angerichtet. Dann dürften wir auch den einen oder anderer guten Tropfen probieren!

 

Festungwerk Kalkofen
Haupteingang Festungwerk Kalkofen

 

 

Berwartstein
Burg Berwartstein

 

 

Weinberg
Gruppenbild im Weinberg

 

4.Tag
Als erstes wurde der zurückgelassene Kleinbus und der bestellte Wein abgeholt in Rhodt abgeholt. Dann ging die Fahrt zum nächsten Höhepunkt unserer Reise, nach Bitche ins Elsass. In Bitche besichtigten wir die Festung, eine beeindruckende Zitadelle aus dem 17. und 18.Jahrhundert. Mit einem elektronisch gesteuerten Kopfhörer in Deutsch ausgestattet, ging auf einen durch die Zitadelle. An Hand von Szenen aus einem Film über den Deutsch - Französischen Krieg von 1870 / 71 wurde einem das Leben in einer belagerten Festung und die Festung selber näher gebracht.
Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kurzen Stopp am „Weintor“ , dem Beginn der Deutschen Weinstraße.

 

Festung Bitche
Festung Bitche

 

 

 

5.Tag In Hotel hatten wir ein Verkaufsteam eines großen Jeansladens kennen gelernt. Wir hatten am Vorabend gute Konditionen für einen Einkauf bekommen, Jens wurde versprochen er können auch eine passende Hose von der Stange bekommen. Wenn nicht, dann näht der „Chef“ persönlich eine Hose für Jens. Also sind wir am Abreisetag noch mal in die Stadt zum „schoppen“ gefahren. Alle haben gut und günstig viele Kleidungsstücke zu kleinen Preisen eingekauft. Jens hat seine Hose bekommen, Sternkes haben sogar noch einige Kleidungsstücke für die Enkelkinder eingekauft. Nachdem alle Tüten und Einkaufstaschen eingeladen waren ging die Fahrt Richtung Norden...

Abends waren wir alle wieder gesund Zuhause.

ENDE


Text: © G. Bellmann, J. Hirschgänger
Bilder: © H. Plaaß
Reiseleiter: J. Hirschgänger
Fahrer: J. Fiebich, J. Hirschgänger
Weitere Teilnehmer: B. Meyer, D. Meyer, G. Sternke, P.Sternke, B. Bellmann, K. Bellmann, A. Plaaß